Mrz 112013
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Depression durch unerkannte Hochbegabung

Viele Hochbegabte erfahren erst durch eine Depression von ihrer Hochbegabung. Es ist bekannt, dass eine fehlende Identität oder eine ständige Ablehnung und Ausgrenzung zu Depressionen führen kann. Aus diesem Grund untersuchen immer mehr Therapeuten, Psychologen und Neurologen, ob eine Hochbegabung vorliegt. Vielen Menschen ist nicht bewusst, was die Eigenschaften dieser Krankheit sind, wie es sich äußert oder äußern kann, dass es verschiedene Symptome und Verhaltensweisen gibt, weshalb vielen Depressiven Unverständnis und Ungläubigkeit entgegen springt.

Depression – gesellschaftlich anerkannt

In den letzten Jahren ist die Depression anerkannt, auch gesellschaftlich. Einige Prominente Bürger waren von Depressionen betroffen, was half diese Krankheit gesellschaftsfähig zu machen. Wird erfahren, dass jemand an Depressionen erkrankt ist, wird dieses bedauert. Hörte man doch so vieles negatives darüber. Aber im Grunde genommen weiß kaum einer, was eine Depression genau ist.

Wissen über Depression

Landläufig wird davon ausgegangen, dass jemand, der depressiv ist, im Bett liegt, antriebsarm ist und in so gut wie jeder Situation überfordert ist. So weit so gut. Aber in diesem Zustand gehen depressive Menschen selten aus dem Haus, außer zum Arzt oder Therapeuten. In dieser Zeit ist die heimische Höhle, das Bett, die Wohnung, das einzige, worin sich diese Menschen aufhalten mögen. Schon der Gedanke aus dem Haus gehen zu müssen, kann diese Menschen überfordern und sie innerlich zusammenbrechen lassen. Oder eine banale Frage: Gericht A oder B, kann diese für die nächsten Tage aus der Bahn werfen. Es sind die alltäglichen Arbeiten und Tätigkeiten, die überfordern. Das schlimmste an einer Depression ist wohl, dass die Menschen mitansehen müssen, wie sie mit Kleinigkeiten überfordert sind, über die sie früher noch nicht mal nachdachten. Da war es schon erledigt, bevor es ausgesprochen wurde. Weil zur Last der Depression die Scham über die Hilflosigkeit hinzukommt, steht der Wunsch nach einer einsamen Insel ohne Erwartungen, Druck, Stress bei vielen ganz oben auf der Liste.

Depressive in einer depressionsfreien Zeit

Es gibt Phasen, in denen sind depressive Menschen mit allem überfordert, da kommt dem Zähneputzen einem Marathon gleich. Aber es gibt natürlich auch die Phasen, in denen man sein Leben im Griff zu haben scheint. Vieles von dem, was vorher unmöglich schien, ist möglich. Die Freude und der Spaß sind zurück. Nicht wie früher ohne Depression, aber doch wesentlich besser, als in den Depressionsphasen. Unternehmungen sind wieder lohnenswert und die Aussicht nicht mehr alleine zu sein, macht glücklich. Mit der Depression wurden die gefühlten 100 kg abgelegt, die sonst auf dem Körper liegen und jede Bewegung unmöglich machen. Der Wunsch unter Menschen zu gehen ist groß.

Der Blick von außen auf einen depressiven Menschen

In einer depressionsfreien Zeit sehen Menschen von außen so aus, wie jeder andere. Sie gehen unter Menschen, sie lachen und haben Spaß. Sie bewegen sich, als gäbe es keine Krankheit. Und sie genießen diese Phase, um Kraft zu tanken für die nächste Depression. Sie nehmen alles mit, wissen sie doch nicht, wann sich das nächste Loch auftut. Außerdem hofft jeder depressive Mensch, dass die gute Phase die endgültige ist. Wird doch hart an sich gearbeitet und jede Hochphase kann das ersehnte Ziel sein. Der Außenstehende sieht also einen „gesunden“ Menschen und denkt, alles ist wieder gut. Sofort wird erwartet, dass das jetzt der anhaltende Zustand ist. Wird dieses von den depressionen Personen mit Vorsicht gesehen, kommen Sprüche, dass man nur positiv denken müsse, dann klappt das auch. Sprich: Depressive müssten nur positiv denken und schon wäre die Krankheit weg.

Unverständnis bei Rückfällen

In den Hochphasen werden natürlich Termine vereinbart und sich verabredet. Geht ja jeder Mensch davon aus, dass diese Phase endgültig ist. Auch der depressive Mensch. Allerdings rechnet der Depressive damit, dass es anders kommen kann, im Gegensatz zu Außenstehenden. Diese reagieren mit Unverständnis, fühlen sich persönlich angegriffen, wenn wieder eine Verabredung abgesagt wird. Es kann sogar zu verbalen Angriffen kommen, wenn unterstellt wird, dass die Absagen immer nur bei einem selber sind und nicht bei anderen. Zusätzlich zu der eigentlichen Krankheit kommen nun auch noch Vorwürfe, Unterstellungen und Unverständnis.

Schwierigkeit mit der Depression

Oftmals erkrankten gerade vitale, aktive, erfolgreiche oder selbstbewusste Menschen an einer Depression. Sprich, die Depression zwingt diese Menschen zum Nichtstun, zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Erkennen der Hilflosigkeit. Dieser Mensch kann keine Kraft tanken, in dem er wie früher Leistung erbringt und dadurch Lob und Anerkennung bekommt. Nein, er muss ohne Anerkennung von außen auskommen und sich selbst eingestehen, dass er genau so ist, wie er nie sein wollte: hilflos, schwach, abhängig. Schwierig ist zudem, dass sich Depressive erst erlauben müssen, innezuhalten. Sie müssen sich erlauben nicht zu arbeiten. War das doch das normalste von der Welt und dafür lebten sie schließlich. Egal, ob sie krank waren oder überfordert. Egal, ob übermüdet oder nicht. Sie standen auf, weil sie zur Arbeit mussten, weil sie arbeiten mussten oder weil sie gebraucht wurden. Sie standen auf, weil sie etwas erreichen wollten. Nun gibt es keinen Grund mehr aufzustehen, denn sie können nicht mehr Arbeiten, nicht mehr leisten, sind nicht mehr erfolgreich und auch sonst nicht nützlich. In dieser Phase stellen diese Menschen fest, dass von den materiellen Dingen nicht viel übrig bleibt. Manchmal sogar gar nichts, weil die Abwärtsspirale zur sozialen Abhängigkeit sehr kurz sein kann. Sie müssen erkennen, dass ihre Aufopferung für nichts war.

Heilung durch Selbstliebe

Diese ehemals erfolgreichen Menschen blicken zurück und sehen, dass alles, wofür sie arbeiteten weg ist oder nicht mehr wichtig. Die scheinbare Anerkennung von außen bezog sich nie auf die eigene Person, sondern auf die Leistung, die erbracht wurde. Die Freundschaften reduzieren sich auf ein Minimum, wenn man Glück hat, ansonsten auf die Zahl Null. Die Menschen, die zu einem aufschauten, haben sich schon lange abgewandt und blicken nun zur nächsten Person auf, die erfolgreich ist. In dieser Zeit wird die fehlende Selbstliebe schmerzlich vermisst. Der Blick zu sich wurde durch das Streben nach Erfolg und Anerkennung ersetzt. Warum auf sich schauen, wenn etwas geleistet werden kann. Der Nachteil hierbei ist, dass Lob und Anerkennung vergänglich sind, die Selbstliebe aber, die steht immer zu einem. Denn sie verlässt einen nie! Vorausgesetzt, sie wurde aufgebaut und ist vorhanden.

Fehlende Selbstliebe in der Krise

Ein Mensch, der sich selbst nicht liebt und zu dem keine Anerkennung von außen bekommt, weil er durch die Krankheit nicht mehr funktioniert, kann einsamer nicht sein. Das einzige, was diesem Menschen jetzt und in Zukunft helfen wird, ist eine gesunde Selbstliebe. ABer wie soll diese aufgebaut werden, wenn noch nicht mal Erfolge durch Arbeit, Sport oder Hobby vorzuweisen sind? Der Mensch muss erkennen, dass er liebenswert ist auch ohne Leistung, ohne Erfolge, ohne Arbeit. Der Mensch an sich ist es wert geliebt zu werden. Aufgrund der Tatsache, dass es ihn gibt. Da ist es egal, welche Eigenschaften der Mensch hat. Jeder Mensch ist liebenswert, wertvoll und wichtig.

Selbstliebe als Wegweiser aus der Depression

Dieses zu erkennen, dass jeder Mensch, also auch man selbst, liebenswert, wertvoll und wichtig ist, muss sich hart erarbeitet werden. Wurde dieses bis dato immer anhand von Leistungen und Erfolgen aufgehängt. Die Depression erschwert diesen Weg zusätzlich, will sie einem doch weis machen, dass man nutzlos, faul und entbehrlich ist. Und trotzdem – der Weg heraus führt nur über die Selbstliebe. Wer es schafft diese in einer Phase aufzubauen, in der kein Lob, keine Anerkennung, keine Leistung, nichts ist, der wird diese Selbstliebe nie mehr verlieren. Denn die Selbstliebe ist treu und verzeiht, dass sie bis dato achtlos liegen gelassen wurde. Für viele Depressive ist es auch wichtig, diesen Weg entgegen allen Widrigkeiten und Anfeindungen zu gehen. Denn wer diesen Weg in dieser schweren Zeit gehen konnte, wird ihn fortan konsequent fortsetzen. Wird mit Leichtigkeit, Freude, Bewusstheit und Zufriedenheit sein Leben mit der Selbstliebe genießen.

Wichtig ist, dass erkannt wird, dass die Bereitschaft für diesen Weg in einem Selbst vorhanden sein muss. Und die Selbstliebe ist die einzige Zutat, die die Depression abschwächt.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine immer wachsendere Selbstliebe, die der Depression keine Chance mehr lässt.

Eure

Manon García

 

p. s.

In meinem Ratgeber „Hochbegabt oder hochsensibel – Das Anderssein leben mit Selbstbewusstsein und Selbstliebe“ gehe ich auf den Teufelskreis ein und biete mit der Anleitung zum Selbstcoaching eine Möglichkeit aus diesem herauszutreten.

 

Manon Garcia - Autorin und Coach

Diplom-Ingenieurin Manon Garcia arbeitet als Autorin und Coach. Seit Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit der (spät erkannten) Hochbegabung, der Hochsensibilität und dem Anderssein. Aktuelle Informationen finden Sie auf ihrer Website: www.manongarcia.de. Aktuelle Ratgeber zu den Themen: - Hochbegabung bei Erwachsenen - Hochbegabt oder hochsensibel - Das Anderssein leben.

  17 Responses to “Teufelskreis: Hochbegabung – Depression – Selbstliebe”

  1. Danke, sehr informativ und wichtig. Betroffene werden sich vielleicht fragen: Wie finde ich denn zur Selbstliebe? Es funktioniert eben oft nicht, sich einfach nur zu sagen: Ich bin liebenswert, so wie ich bin. Ich kenne nur einen Weg, der, wenn er konsequent gegangen wird, bzw. wenn man immer wieder zu ihm zurückkehrt, dahin führt. Das ist die Übung mit gezielter Atmung zur Kontemplation, bzw. Meditation zu finden, in der die innere Ruhe und Liebe spürbar wird.

    • Meditation ist sicher eine gute Möglichkeit. Es gibt ja verschiedene Varianten, sodass für jede etwas dabei sein sollte. Leider habe ich die Ruhe oft nicht, um eine Meditation durchzuführen. Aber wenn ich es schaffe, fühle ich mich jedes sehr gut und stark.

      Nein, leider hilft es nicht, wenn man sich einfach sagt, dass man liebenswert ist. Das ist ein harter Weg und langer Prozess. Wer über sich denkt, nicht liebenswert zu sein, denkt ja, er bekomme dieses von anderen vermittelt. Sozusagen als Ersatz. Aber das funktioniert nicht und macht zudem sehr abhängig. Aber dort anzusetzen ist sicherlich eine weitere Möglichkeit. Sich immer wieder zu sagen, was eigentlich passiert, wenn andere nicht mit einem zufrieden sind. Was kann schon passieren? Sterben tut man nicht, das ist sicher. Natürlich ist es nicht schön, aber die Heftigkeit, mit der man oftmals diesen Liebesbekundungen hinterher läuft, ist nicht begründet. Klar, es ist schön, wenn einem gesagt wird, dass man liebenswert ist. Aber davon liebt man sich kein Stück mehr. Wer sich das bewusst macht und dann spürt, dass die wahre Liebe nur von einem selber kommen kann, wenn man den Zusammenhang verstanden hat, dass man nur geliebt werden kann, wenn man sich selber liebt, dann ist ein Anfang gemacht. Das Verständnis für die Zusammenhänge führen einen dann doch immer wieder dahin, dass man sich selbst lieben lernt. Denn wer Liebesbekundungen von außen wünscht, muss sich selbst lieben und sich unabhängig machen. Wer das geschafft hat, der bekommt seine Liebesbekundungen von außen, wo er sie eigentlich nicht mehr braucht. Sie sind nicht mehr lebenswichtig, aber natürlich trotzdem schön zu hören. Dann wird es auch anders aufgenommen. Aber das ist ein weiter Weg und wenn dabei gezielte Atmung oder Meditation helfen, umso besser.

  2. Das ist sehr gut beschrieben. Ich bin mir meine Lage klar, dennoch ist der Ausweg aus meine Depression aus meine Sicht kaum möglich!
    Ich bin mir sicher das sie das total abwegig finden werden!
    Um das zu begreifen das noch ein Mensch viel schlauer wie Einstein, Nikola Tesla und viele andere unter uns lebt! Was für eine Verschwendung, meine Denkweise ist für die heutige
    Wissenschaft vollkommen unbekannt. „Ein Super Hirn “
    Habe bis jetzt immer job und war stendig unterfordert, plus die Selbständigkeit. Letztes Jahr dann Größen einbruch wo es nicht mehr ging!
    Habe noch in der depresive phase ein Riesen Projekt zu Ende gebracht, wo ich bis zum letzten Tag nicht wuste ob ich das Schafen werde.

    Aussage von einen Sender den ich nahme nicht nennen werde hat kommentiert das ich zu schnell für diese Welt bin, und meine Arbeit wenn sie das verfilmen werde der Zuschauer nicht verstehen.
    Ich kann nicht Glauben das meine Gabe ein Fluch ist!
    Ich Lehren ein Beruf innerhalb paar Tage, behärsche zu zeit ca. 10 und tettooviere zu zeit auch noch. Meine Steuer sowie Bilanz zu erledigen habe ich nach 5 Tagen gelernt, wo meine grenzen sind kann ich nicht sagen.
    Erledigung von extrem komplexen Prozessen findet im meinem Kopf statt.
    Elektrik, Mechanik,Biologie,Physik,Astronomie und……….. Erlebe ich anders.
    Einfach gesagt ich versteh wie eine machine Lebt.
    Spiele Klavier und andere Instrumente ohne Note.
    Ich bin scheinbar im falschem zeit geboren, fühle mich wie ein Außerirdischer !

    Von meinem iPhone gesendet

    • Danke für deinen Beitrag!

      Sie schreiben, dass es keinen Ausweg aus Ihrer Depression gibt und dass ich das abwegig finden würde.

      Zum einen, nein, ich finde es nicht abwegig. Ich vermute, dass (fast) jeder, der in einer Depression steckt, glaubt, dass es nicht besser werden kann. Es ist halt so verdammt duster da unten. Und zum anderen, was ist denn eine Depression und wie entsteht sie? Ich denke, wenn wir uns das genau anschauen, dann wird auch klar, dass deine Situation sehr wohl die Depression auslöste, sie aber unabhängig davon sein kann. Sprich, es gibt Wege aus der Depression, auch für Sie.

      Was du beschreibst ist (aus meiner Sicht) sehr interessant und spannend! Du beschreibst es als Fluch. Ich kann mir Vorstellen, dass es sich für dich oftmals so anfühlt. Zumal das Gefühl sich als Außerirdischer oder wie andere sagen, als Alien, zu fühlen. Und da ist der Punkt an dem Sie ansetzen können. Denn es ist verständlich und normal, dass jemand dieses ewige Gefühl des Andersseins, des Nicht-dazugehörend, des Ich-pass-nicht-in-diese-Welt Wirkungen zeigt. Jeder Mensch möchte dazugehören, zumindest zu einer kleinen Gruppe oder wenn das auch nicht geht, zu einem Menschen. Sodass sich ausgetauscht werden kann und jemand da ist, der einen versteht. Das allein führt natürlich noch nicht dazu, dass die Depression verschwindet. Das wäre zu schön, aber nein, so geht das nicht. Denn bei jeder Depression geht es darum sich von innen aufzubauen. Das ist natürlich umso schwerer, wenn man überall aneckt, ausgestoßen, abgestoßen, isoliert und u.U. beschimpft wird. Aber nur das kann der Weg sein! Sich selbst lieben oder lieben lernen. Das ist der einzige Weg, den es zu beschreiten geht. Sich unabhängig machen von dem Außen, der Meinung anderer und seinen Weg gehen. Je mehr man in sich ruht, umso eher kommen dann auch anerkennende Äußerungen. Das ist eine Spirale, die mit der Selbstliebe beginnt. Der Glaub an dich, dass du richtig bist, so wie du bist, der sollte über allem stehen, egal was passiert.

      Du schreibst, du bist falsch in der heutigen Zeit. Es gibt – nicht viele – aber es gibt Hochbegabte, deren IQ weit über 130 liegt. Es gibt Clubs und Gruppen, die sind speziell für diese Menschen eingerichtet. Wende dich hier mal an Mensa Deutschland und erkundige dich nach der Gruppe. Dann die Frage, bist du bei Mensa? Dem Hochbegabtenverein in Deutschland? Tausche dich mit Hochbegabten aus, erfahren, dass dein Problem das von vielen anderen hochbegabten Menschen auch ist. Der Austausch wird dir Halt und Sicherheit geben. Sicherheit, die du brauchst, um dann den Schritt der Selbstliebe zu gehen. Denn das ist ein Prozess, der lange dauert, der dich aber aus deiner Depression herausholen wird.

      Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft!

  3. Bin jetzt endgültig an dem Punkt angekommen wo es klar ist das für Hochbegabte und Hochintelligente nicht in das unser System passen. Das schlimme daran ist das sich seit Tausenden von Jahren nicht gebessert hat. Meine versuche per Tel. und Email mit allen denkbaren stehlen Verständnis andererseits zu erwecken blieben erfolglos. Anders zu sein ist ein großes unlösbares Problem, wie auch immer mit einem IQ weit über 500 ist Mann Alleine. Mir ist klar das ich niemals eine Akzeptanz zu erwarten habe, eher Totale Blockade und Maßlose Arroganz. Bin auch nicht nachtragend, wie soll man jemanden verstehen der denn physikalischen Gesetzen trotzt.!

    PS:
    ein bekannter vor kurzem schreib ich zitiere;
    [Nur sollte er sich langsam klonen… das ist schon zu viel können für einen

    • Lieber Martin,

      ich kann deine Frustration verstehen. Es ist definitiv nicht leicht, wenn man nicht verstanden wird.

      Allerdings stellt sich mir deine Situation gerade so dar, dass du nach außen schaust, dort zwar weißt, dass du nicht verstanden wirst, aber trotzdem genau dort nach Hilfe suchst. Die wirst du dort nicht finden, nicht in deiner jetzigen Situation, vielleicht nie. Hilfe kannst du dir nur selber geben. Du bist der einzige, der dich versteht. Nutze das!

      Überlege dir, was du tun kannst, um deine Situation zu verbessern. Damit meine ich nicht, die Situation mit dem Umfeld, sondern mit dir. Unter welchen Voraussetzungen wärest du mit dir zufrieden? Wann glücklich? Was brauchst du, um das zu erreichen? Und vor allem, glaubst du an dich selbst? Es ist schwer an sich zu glauben, wenn einen keiner versteht und an einen glaubt. Aber tust du es denn? Versuche bei deinem Weg mehr auf dich zu achten, nur auf dich, und schaue, was du dir wünscht und möchtest. Aber löse dich davon deinem Umfeld etwas recht zu machen oder etwas beweisen zu wollen. Das wäre der falsche Ansatz.

      Viel Kraft für dich und deinen Weg!

  4. Liebe Frau Garcia, vielen Dank für diese Worte zur Depression!! Ich verlasse gerade nach mehr als 3 Jahren eine depressive Phase und dies sind die ersten Worte, in denen ich mich finde. Immer war ich falsch. Gerade in der Depression war das fürchterlich. Nach zwei Jahrzehnten absoluter Überforderung brauchte ich Ruhe – und die Erlaubnis zur Ruhe, stattdessen wurde auf einer Depressionsstation versucht, mich „zu motivieren“. Und auch auf dieser Station (die trotzdem sehr geholfen hat) fühlte ich mich immer „anders“ – trotz der Mitpatienten, die doch alle diegleiche Krankheit hatten. Ich passte mich an, um nicht als renitente Patientin zu gelten. Und während der ganzen Zeit raste mein Kopf. Die ganze Zeit versuchte ich, mich einzuordnen. Vor drei Wochen las ich das erste Buch über Hochbegabung (erfahrungsberichte von Hochbegabten) – und befinde mich noch im im Wirbel der Gedanken. Ich glaube nicht, dass ich so besonders begabt bin, aber es hilft ungemein, dass es Menschen gibt, die viele Gedanken, die ich habe, auch haben. Nun schreibe ich schon wieder ganz viel – wollte ich gar nicht. Ich wolte Danke sagen. Also: DANKE. Von ganzem Herzen: Danke.

  5. In meinem vorherigen Text muss das „weniger“ vor „zu motivieren“ raus (so was passiert, wenn man in Eile Sätze umformuliert…)

    • erledigt. 🙂

      Es freut mich, dass Ihnen der Beitrag gefallen hat und ich wünsche Ihnen, dass Sie weiter Ihren Weg gehen. Die Beschäftigung mit Hochbegabung kann vieles lostreten und ggfls. befreien.

      Danke für die Rückmeldung und weiterhin viel Kraft!

  6. Ich finde die Differenzierung zwar von ihren Anfang gut, aber gegen Mitte und Ende scheint diese an Inhalt abzunehmen.
    Ich möchte diesen Artikel nicht in den Dreck ziehen, aber eine Depression psychologisch völlig nachzustellen ist wahrlich ein Meisterstück, was man eigentlich nicht kann.

    Ich versuch mal eine Struktur zu machen.

    1) Gesellschaftliche Anerkennung

    Es wird als Krankheit akzeptiert und nicht als Behinderung, oder gar als Normalität in Kausalität der eigenen Persönlichkeit. Die Außenstehenden pathologisieren jemanden, bemitleiden diese Menschen die Person nicht, dann isolieren Sie diese als erbärmlich. Was eigentlich eine non verbale Gewalt ist und somit die Spirale noch verschlimmert. Depressionen werden nicht als Persönlichkeitsmerkmal zeitweilig hingenommen und akzeptiert, wie z.B der Ausdruck der Melancholie, die eigentlich Ähnlichkeiten bilden. Es folgt eigentlich immer eine doppelte Bestrafung. Die richtige Methode des Umganges wäre diese als gegeben und nicht als ausdrücklich schlecht anzusehen, sondern die Person zu nehmen wie Sie in diesem Moment ist, schließlich reizen auch die kürzesten Momente zum Nachdenken an. Nur durch einen äußeren Einfluss der positiven, oder nur wertneutralen Natur, erscheint die Option zur Selbstliebe überhaupt vorhanden zu sein. Psychotherapeuten genügen dafür einfach nicht, die gesellschaftliche Integeration und Akzeptanz müssen die Nachhaltigkeit bilden, da dies oft nicht gegeben ist, wird eine Psychotherapie bis zur Nächsten zur Retourkutsche, was nicht am Therapeuten liegt, sondern an der Gesellschaft und ihren Umgang mit dieser Person.

    2) Richtige Darstellung der Emotionen eines Depressiven

    Man kann es glidern, vor allem sind Depressionen nicht gleich Depressionen. Die Depressionen die hier angesprochen werden sind ,,depressive Episoden“ diese natürlich wieder abklingen, jedoch gibt es auch chronische Depressionen, diese eben nicht abklingen. Die manische Depression, ist ein Wechselbad aus beiden, jedoch neigt sich die Emotionen zwischen Agonie und Glücksrausch, Panik etc pp. Es wird von einem Extrem in das Andere gewechselt. Gehen wir von einer chronischen mal aus. Die Trauerphase über die Unzulänglichkeit seiner eigenen Person, oder auch Bedeutungslosigkeit, ist die Phase des Umdenkens, der Einstellung zur Selbstverachtung. Irgendwann weicht dies der völligen Gleichgültigkeit, zur vermeintlichen Kaltherzigkeit, die Emotionen zweigen sich von Bewusstsein ab, die Emotionen werden ins Unterbewusstsein abgeschoben, manchmal sogar noch tiefer, da die Erträglichkeitsgrenze nicht mehr gegeben ist. Durch die Zermürbung aller Bedeutungslosigkeit durch Emotionslosigkeit, scheint der Wunsch zu leben nur durch die Beendigung dieses erfüllt zu werden, was der pathologische Ansatz zum depressiven Suizidversuch ist.
    Die Struktur ist immer unbehandelt diese.

    Trauer – Selbstverachtung – Gleichgültigkeit – Suizid.

    3) Selbstliebe zur Bedingung

    Ja in seinem Konzept ansich richtig, jedoch auch nur in Relativen. So kann z.B durch Ablehnung durch Depression, eine Selbstliebe entstehen die einem Narzissmus gleich kommt, einen künstlichen, eine übersteigerte Arroganz. Das Maß der Dinge gibt die Reintegration an und nicht die Person allein. Für sich allein kann man rein gar nichts tun, was Sie ja in diesem Artikel mit ,,Hilflosigkeit“ passend artikuliert haben. Die Gedanken und Strukturen bleiben die Selben, weil keine neue Zuvor, kommt, keine Beweglichkeit, eine Trägheit, durch die Gleichgültigkeit. Dieses Maß an Selbstliebe richtig zu bemeßen ist äußerst schwierig, da dieses Maß an der Angst und der nicht vorhandenen Angst gemeßen wird. Somit wären wir wieder bei der Problematik der Erfahrung mit anderen Menschen.

    4) Betroffene Personen

    Da muss Ich ihnen wehement widersprechen. Der Karrieretyp ist selten der Depressionstyp. Durch die Schlichtheit und Selbstzufriedenheit ermöglicht es sich erst Karriere zu machen. Man werfe sensible Menschen in das Ehrgeiz/Karriere Sieb und die wenigsten überleben diesen Trip, um die Karriereleiter zu besteigen. Es gibt durch Hirnschäden ebenso Depressionen, die den Karrieretyp wie auch jeden Anderen treffen kann. Es gibt auch die Isolations Depression, durch Andersartigkeit, mangelnde Anpassungsfähigkeit, damit ist nicht Anpassungsvermögen gemeint. Es sind oft die besonders sensiblen Menschen die betroffen sind, weil diese zu 90% einen höheren Iq und oftmals eq haben. Es gibt natürlich die traumatisch bedingten Depressionen, durch ein schweres psychisches Trauma, ebenso wie durch eine hormonelle Verschiebung, jedoch oft ist es die mangelnde Akzeptanz, was Sie in ihrem Artikel auch geschrieben haben. Die Andersartigkeit wird unter jungen Menschen und diesen in mittleren Alter als ,,gruselig, freak, klugscheißer“ abgetan, als unschickliche Persönlichkeit. Ein Beispiel für Menschen mit hoher Intelligenz stellt unser guter alter Einstein da, dieser zu einem Narzissmus neigte, weil er seinen Selbstschutz und seine Selbstliebe wie eine Festung erbaute, diese ihn vor einer Rückkopplung schützte, er stilisierte sich über, was auch der Umgang mit seinen Studentinnen zeigte.

    5) Mangelnde Angaben

    Emotionssucht ist z.B eine, die Menschen suchen verzweifelt nach Gefühlen ab einem Stadium der Gleichgültigkeit. So werden oft viele Liebschaften aufgenommen, um diesen Erguß an Errungenschaft und Wärme einzuatmen, diese sobald wieder entschwinded, wenn die Emotion nachllässt, wo wir zu einem Brückenteil zum Borderline Symdrom sind. Da eine gewisse Konstellation an Depressionen das äußere einem Borderline gleicht. Das selbstverletzende Verhalten dient im Gegensatz zum Borderline, eher dem Wunsch nach Emotionalität und Wichtigkeit, nicht einem notorischen Zwang der Selbstbestrafung. Depressionen müssen nicht nur gesehen werden, sondern das Stadium dieser muss ebenso analysiert werden um die richtige Analyse anzusetzen.

    6) Neurologische Angaben

    Der Serotoninhaushalt ist extrem gestört. Das haben alle Depressiven gemein, was eine Psychoanalyse eigentlich bestärken könnte, durch eine Meßung des Serotoninhaushaltes, was auch eine Fehldiagnostik in Bezug auf Borderliner vorbeugen kann. Diese Störung steigert sich oft ins unermeßliche, was eine Betäubung der eigenen Emotionalität verursacht, diese wir als Gleichgültigkeit wahrnehmen. Bislang ist auch unbekannt, ob die Serotoninwerte auch organische Schäden verursachen können, was aber in Augmerk zu bleiben hat, weil dies die Erkrankung für Gesellschaft eher etablierbar macht, als eine psychische Verstimmung. Ganz nachdem Satz: ,,Was der Bauer nicht kennt, dass isst er nicht.“ So funktioniert es oft, dass die Assoziationfähigkeit der Reproduktionsfähigkeit weicht.

    • Ich persönlich mag es nicht, wenn von „immer“ oder „ist nur so“ geschrieben oder gesprochen wird. Es gibt auch andere Formen der Depressionen und Abläufe.

      Es ist schwierig sich hier in diesem Format tiefgründig auszutauschen, wie ich finde. Aber dass eine Selbstliebe in Narzissmus endet, halte ich für ziemlich ausgeschlossen. Denn Narzissmus hat ja nun so rein gar nichts mit Selbstliebe zu tun. Eher mit fehlender Selbstliebe. Aber ein „zuviel“ mündet in Narzissmus? Das wäre mir neu, dass es das überhaupt gibt. Eine scheinbare Selbstliebe mündet in Narzissmus. Dem könnte ich folgen.

      Beim Karrieretyp scheinen wir beiden dann wohl unterschiedliche Erfahrungen zu besitzen. Was ja legitim ist.

      Wir sind uns einig darin, dass es bei Depressionen wichtig ist, herauszufinden, was die Ursachen sind.

      Vielen Dank für deine Antwort, Benjamin. 🙂

  7. Hallo Frau Garcia,

    ich hatte diese Art Depression und genau aus den von Ihnen beschriebenen Gründen. Der Ausweg war Selbstachtung und -liebe. Aber nicht, indem ich erkannte, dass jeder Mensch liebenswert ist, sondern genau mit dem Gegenteil. Ich habe differenzieren gelernt.
    Es ist einfach nicht richtig, dass JEDER liebenswert ist. Derjenige, der sich gemein, rücksichtslos, egozentrisch und überhaupt schädigend verhält, hat unsere Liebe in dem Sinne einfach nicht verdient.
    Der Inhalt ist also richtig, aber die Begründung nicht.
    Ich selbst hatte meine Leistungen dann mal unter die Lupe genommen. Sie waren enorm, genau wie Sie schrieben. Ich hatte diese „Gesellschaft der Normalen“ ausgehalten, meinen Beitrag geleistet, mich bemüht geradlinig durchs Leben zu gehen, Fairness walten zu lassen. Trotz allem! Und das war unheimlich viel. Ich konnte sagen, dass ich ein zutiefst gerechter Mensch geblieben war, hatte meine „Pflichten erfüllt“ usw. Die Beinangeln kamen von Seiten der Normalos, aus den allen HB wohlbekannten Gründen: Neid und Missgunst auf dieses Anderssein, manchmal auch Ängste.
    Der depressive HB sollte sich also sagen, dass er alles versucht hat und alles gegeben, und dann einen Schlusspunkt setzen unter seinen eigenen Bemühungen, Anschluss an eine Gesellschaft zu finden, die andere Wertmaßstäbe hat, vor allem, was „Erfolg“ betrifft. Der Ausweg aus den Depressionen eines HB ist also, sich auch mal von den anderen zu distanzieren. Und da kommt freilich auch kein Narzissmus raus, höchsten bei Normalos, sondern ein endlich gesundes Verhalten.
    Das Alleinsein bis hin zu Einsamkeitsphasen, ist völlig in Ordnung. Sie sind zwangsläufig in der Natur der Sache begründet. Annehmen und damit umgehen ist also die Aufgabe.
    Ich halte diesen Satz, dass JEDER liebenswert sei, sogar für gefährlich. Er wird heute auch sehr rasch gebraucht. Wenn es Menschen gibt, die sich alles andere als liebenswert verhalten, sehen die darin sofort den Freibrief fürs immer so weitermachen.
    Der HB braucht also bloß „ihnen“ ihr Verhalten zu spiegeln, denn genau das tut er zumeist eben nicht. Er versucht ja, von ihnen anerkannt und in deren Gesellschaft einbezogen zu werden. Das geht aber nicht. Er ist nun mal „anders“, aber dadurch eben so sehr viel wert, weil meist auch gerechter, vorwärtsblickender auf jeden Fall, tiefgründiger, vieles vermeidend, was Normal nun mal so tut.
    Es ist wichtig, dass sich dieser HB nicht unter, sondern genau in diesen Punkten sogar über „den den anderen“ sieht. Warum traut sich das nur keiner mal direkt auszusprechen? Beim HB mit auch hoher emotionaler Intelligenz (nicht bei allen HB zwangsläufig vorhanden) besteht keine Gefahr, dass er abhebt und arrogant wird. Im Gegenteil, er wird sogar versöhnlicher. Aber er gibt sich selbst nicht mehr auf, und darauf kommt es an, wenn man aus solch Depressionen heraus möchte.
    Ich hab es geschafft gehabt, genau dadurch, einige Jahre schon her. Es war ein langer Weg mit Hilfe eines Therapeuten. Aber letzten Endes konnte er mir nur Tipps geben, machen musste ich schon alleine. Ich habe die häufige Einsamkeit oder Alleinsein als dazugehörig betrachten gelernt. Dadurch aber auch nicht mehr verkrochen, sondern bin dann wieder auf die Menschen zugegangen. Aber eben differenzierter als zuvor und auch mit größerer innerer Distanz. Dadurch bin ich auch nicht mehr so oft allein, brauche das jedoch sogar öfter um mich zu sammeln, und irgend einen Zweiten, der ähnlich ist wie man selbst, den hat es bestimmt für jeden. Und schon einer davon reicht aus.
    Die Crux liegt darin, von allen anerkannt und gemocht zu werden, oder von vielen – und das wird bei einem HB nie der Fall sein. Ist aber auch gar nicht nötig.
    Herzliche Grüße!

    • Liebe Ruth,

      vielen Dank für deinen Beitrag. Und Glückwunsch, dass Sie Ihre Depressionen überwinden konnten!

      Mit dem Satz „Jeder ist liebenswert.“ ist weniger der Blick zum anderen, als zu sich gemeint. Denn in diesem Beitrag geht es darum zu sich zu blicken, sich selbst anzunehmen, sich zu lieben und als liebenswert anzusehen. (Und ich behaupte mal, wenn jeder von sich sagen könnte, dass er sich authentisch selbst liebt, wäre unsere Welt friedlicher.)

      Andere Menschen zu spiegeln bzw. sich erlauben anderen Menschen seine Grenzen aufzuzeigen, ist sehr wichtig. Genau! Es geht bei der Selbstliebe vor allem darum sich zu schützen. Und wenn mir ein Mensch nicht guttut, dann sollte ich im Eigeninteresse dafür sorgen, dass ich Grenzen setze. Und wenn diese Grenzen im Endeffekt besagen sich von der Person fernzuhalten, dann ist es so.

      Allerdings bin ich vorsichtig mit Sätzen wie „Es ist wichtig, dass sich dieser HB nicht unter, sondern genau in diesen Punkten sogar über „den den anderen“ sieht.“ Man sollte sich niemals, und ich meine niemals, „über“ jemanden stellen. Denn damit werden neue Probleme geschaffen und ich behaupte, dass mit dem „über jemanden stellen“ auch die Selbstliebe noch nicht zu 100% griff. Denn, wenn ich mich selbst liebe, brauche ich das Machtinstrument „mich über jemanden stellen“ nicht mehr. Denn ich bin mit mir zufrieden. Aber was wichtig ist, und vielleicht meinten Sie das auch, dass man sich endlich auf eine Stufe mit den anderen stellt. Denn das fehlt vielen Menschen, die an Depression erkranken.

      Viele Grüße

      Manon García

    • Danke Ruth, für mich trifft Ihre Beschreibung den Nagel auf den Kopf – wobei ich es noch nicht geschafft habe – noch nicht völlig. Mich reißt es mitunter immer noch aus der Bahn. Aber wenn der Kopf es verstanden hat, ist der Weg zum Herzen nihct mehr weit! 😉

      Ihr Artikel hat mir Mut gemacht und dafür danke ich Ihnen!

      Jutta

  8. Jeder ist liebenswert. Jeder. Jede. Auf der philosophischen Ebene ist das die Wahrheit, und wenn es Menschen gibt, die ich nicht lieben kann, ist das mein Mangel an innerer Weite und mein Mangel an Verständnis für alle Facetten des Menschseins, nicht die letztendliche Wahrheit.
    Tja, im Philosophieren bin ich echt gut.
    Nur hilft es nichts.
    Ich habe trotzdem keine Lust auf dieses Leben und hätte mich schon längst verabschiedet, wenn nicht die Vernunft mir sagen würde, dass das für meine drei Kinder wirklich nicht günstig wäre.
    Dennoch, das mit der Selbstliebe bleibt ein theoretisches Konzept und ändert nichts daran, dass ich morgens aufstehe und finde, dass dieses Leben überflüssig ist. Und das, obwohl ich täglich meditiere …

    • Liebe Franziska,

      das ist eine ganz schreckliche Situation, die Sie beschreiben. Ich hoffe, Sie haben jemanden in Ihrer Nähe, an die Sie sich wenden können.

      Das Konstrukt mit der Selbstliebe ist sehr schwer, wenn man „unten drinnen“ oder „im Loch“ steckt. Da ist es schwer einen Ausgang zu finden, weil oftmals alles aussichtslos scheint. Meist gibt es ja auch genügend „gute Ratschläge“, was man alles machen sollte, und jeder gescheiterte Versuch zieht einen weiter unten rein. Das ist nicht einfach!

      Vielleicht schaffen Sie es sich klitzekleine Ziele zu setzen, sich und Situationen zu analysieren, sodass Sie sich eine Basis aufbauen können. Ich wünsche es Ihnen!

      Ganz viel Kraft und Energie für Sie, damit Sie Ihren Weg finden und gehen können.

      Manon

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