Feb 022017
 
Henrike Doerr - Textwelten.com - Lektorat und Redaktion

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Im Rahmen des Blog-Wichtelns vom Texttreff (texttreff.de) zog Henrike Doerr (textwelten.com – Lektorat und Redaktion) meinen Blog. Ich freue mich über ihren Gastbeitrag, in dem Sie ein Interview mit einer Person führt, die sich mit den Themen Hochbegabung und Hochsensibilität frisch auseinandersetzt.


Hochbegabt und vielleicht hochsensibel – und nun?

Ich wurde zwar nie getestet, bin mir nach entsprechender Recherche im Netz jedoch sicher, dass ich weder hochbegabt noch hochsensibel bin (auch wenn mir meine Eltern als Teenager bei Streitereien gern Letzteres unterstellten, aber das ist ja nicht gemeint). Ich bin auch keine Expertin für diese Themen. Wie also fundiert in einem Fach-Blog über etwas schreiben, worin ich mich weder gut auskenne noch was mich direkt zu betreffen scheint? Ich habe gegrübelt und bin zu dem Schluss gekommen, es mit dem guten alten Einfühlungsvermögen zu versuchen. Ich habe überlegt, was für Fragen eine Person umtreiben, die ganz am Anfang steht und gerade erst beginnt, sich mit den Themen Hochbegabung und Hochsensibilität zu beschäftigen. Und ich habe das Glück, jemanden zu kennen, der sich in genau dieser Situation befindet. Ich habe ein Interview mit Ralf (41) geführt, in dem er meine Fragen sehr offen beantwortet.

Ralf, du hast mir erzählt, dass du dich mit Hochbegabung und Hochsensibilität beschäftigst. Wieso?

Als Kind wurde ich auf einen hohen Intelligenzquotienten getestet. Ich war damals acht Jahre alt. Es kam ein Ergebnis von 138 heraus. Passiert ist damit nichts weiter. Meine Eltern haben das nicht mit mir besprochen und ich bin auch auf meiner Schule geblieben. Soweit ich weiß, wurden auch meine Lehrer nicht informiert. Der IQ-Test hatte also keinerlei Konsequenzen. Rückblickend glaube ich, dass sich vielleicht manche Dinge in meinem Leben durch die Hochbegabung und vielleicht auch eine Hochsensibilität erklären lassen. Verschiedene Dinge zum Beispiel, die ich wahrnehme und als seltsam erlebe oder zumindest als abweichend von den Wahrnehmungen anderer.

Kannst du das etwas genauer beschreiben?

Ich fühle mich oft rastlos, auch in der Gesellschaft anderer Menschen. Ich bin schnell gelangweilt und möchte gern immer Neues erleben. Aber das ist natürlich schwierig, weil der Alltag eben nicht aus immer neuen Dingen besteht. Dadurch bewege ich mich einfach nicht gut in Gesellschaft.

Und was erhoffst du dir von der Beschäftigung mit dem Thema Hochsensibilität und Hochbegabung?

Wahrscheinlich eine Antwort darauf, warum ich mich so oft anders fühle, warum ich z. B. so rastlos und schnell gelangweilt bin, wenn sich andere prächtig amüsieren. Ich möchte gern begreifen, wo diese Phänomene herkommen. Vielleicht gibt es ja sogar Lösungen dafür. Vor allem möchte ich aber lernen, das zu akzeptieren und so vielleicht endlich aus dieser Denkspirale herauskommen, in der ich mich oft befinde.

Welche Fragen treiben dich dabei ganz besonders um?

Am meisten eigentlich, warum ich mich in Small-Talk-Situationen nicht gut aufgehoben fühle. Das fällt mir wirklich schwer. Aber leider kommt man da ja nicht drum herum. Ich habe meistens überhaupt keine Lust auf Small Talk, aber wenn ich nicht als absoluter Sonderling gelten möchte, muss ich damit wohl irgendwie umgehen. Wenn ich das nicht lerne, wollen die Leute vielleicht nicht mit mir sprechen.

Welche Gefühle verbindest du mit den Begriffen Hochbegabung und Hochsensibilität?

Hochbegabt – das klingt arrogant, wenn man das über sich selbst sagt. Dabei merke ich beim Lesen über dieses Thema, dass ich kaum Nutzen davon habe. Vielmehr werden die Begleiterscheinungen zum Problem. Tatsächlich glaube ich, dass man mit einem niedrigeren Intelligenzquotienten vielleicht unbedarfter an das Leben herangeht und insgesamt weniger grüblerisch ist.

Was wirst du weiter tun?

Ich werde mich erkundigen, ob es für mich sinnvoll wäre, einen Test zu machen, ob ich hochsensibel bin. Und dann sehe ich mal weiter.


Wer interessiert ist und mehr über Henrike Doerr (Lektorat und Redaktion) erfahren möchte, folge diesem Link zu ihrer Seite http://www.text-welten.com.

Ich bedanke mich über diesen Gastbeitrag, der sehr schön die Zweifel und Unsicherheit eines Menschen zeigt, der sich neu mit den Themen Hochbegabung und Hochsensibilität auseinandersetzt, um mehr über sich und das Leben herauszufinden.

Eure,

Manon García

Dez 282016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Im Rahmen das alljährig stattfindenden Blogwichtelns vom Texttreff (www.texttreff.de) habe ich Sabine Schlimm gezogen. Ihr Blog: Schmeckt nach mehr (www.blog.punktkommatext.de) beschäftigt sich mit den Themen Gefühle und Essen.

Diesen Themen habe ich mich aus der Sicht der Hochbegabung, Hochsensibilität und dem Asperger-Syndrom genähert und meine Gedanken dazu aufgeschrieben. Es kam ein interessanter Beitrag dabei heraus, wie ich finde.

Mit diesem Link kommt ihr direkt zu meinem Gastbeitrag: http://blog.punktkommatext.de/blogwichtelbeitrag-meine-gefuehle-zum-thema-essen/ Viel Spaß beim Lesen!

Kennt ihr das? Habt ihr Fragen oder Anregungen? Dann nutzt die Kommentarfunktion. Ich freue mich.

Eure,

Manon García

Okt 112016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Fragen zum Asperger-Syndrom


• Gibt es wirklich weniger Frauen als Männer mit Asperger-Syndrom?
• Was passiert, wenn sich Menschen mit Asperger so sehr anpassen, dass sie nicht mehr erkannt werden? Nicht von sich, nicht von anderen?
• Wie kommt man aus dieser Falle heraus?

Kompensationsstrategien

Nach Tony Attwood gibt es vier Kompensationsstrategien beim Asperger-Syndrom:

  • Reaktive Depression (Schuld bei sich selbst suchen)
  • Flucht in die Fantasie
  • Nachahmen/Anpassen
  • Leugnen und Überheblichkeit

In meinem heutigen Beitrag geht es um das Nachahmen und die Anpassung.

Sozialisation von Frauen

Frauen generell zeigen durch ihre Gene und der Sozialisation das Verhalten des Zusammenhalten und der Herstellung von Harmonie. Wohl auch aus diesem Grund setzen Aspergerinnen meistens die Nachahmung und Anpassung von den oberen vier Punkten ein.

Was bedeutet Kompensation?

Laut Wikipedia (Stand: 10.10.2016) bedeutet Kompensation Ausgleichen oder Ersetzen. Im psychologischen Kontext bedeutet das, dass vermeintliche Mängeln oder negative Eigenschaften durch andere Fähigkeiten ausgeglichen oder ersetzt werden.

Aspergereigenschaften kompensieren

Menschen mit Asperger (bzw. einer Autismusspektrumstörung) versuchen ihre vermeintlichen Defizite, ihre ungeliebten Eigenheiten durch ein angepasstes Verhalten zu ersetzen, welches sie durch Handlungen und Äußerungen im Umfeld nachahmen. Sie passen sich an und funktionieren, sodass sie nicht mehr auffallen und dazu gehören.

Versteckte Aspergerinnen

Aspergerinnen sind in der Lage sich unter Umständen dermaßen perfekt an ihr Umfeld anzupassen, dass sie nicht entdeckt werden, besonders, wenn noch eine Hochbegabung/Hochsensibilität hinzukommt. Attwood erforschte, dass deshalb nur ungefähr ein Viertel der Aspergerinnen erkannt und diagnostiziert werden. Bis dato wurde fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es mehr Asperger als Aspergerinnen gibt. Man sprach von einem Verhältnis 4 : 1 ( Männer : Frauen).

Folgen dieser Kompensationsstrategie

Menschen mit dem Asperger-Syndrom haben das Anpassen mitunter derart verinnerlicht, dass sie nicht nur das Umfeld täuschen, sondern auch sich selbst. Sie wissen weder, wer sie sind, noch wenden sie die Anpassung bewusst an. Das ständige Anpassen und Nachahmen erfordert unwahrscheinlich viel Kraft und Energie. Läuft die Anpassung automatisch ab, werden keine bewussten Pausen oder Auszeiten genommen. Die damit einhergehende dauerhafte Überforderung führt diese Menschen oftmals in eine Unzufriedenheit oder schlimmer, in Krankheiten wie Depression.

Änderungen des Mechanismus

Wer diese Entwicklung in seinem Sinne ändern möchte, sollte diesen Automatismus durchbrechen. Hierfür ist ein bewusster Umgang mit sich und seinem Umfeld notwendig. Handlungen und Äußerungen sollten reflektiert und analysiert, um zu erkennen, warum man tut, was man tut. Auch die Frage, ob das Verhalten antrainiert oder das Eigene ist, ist wichtig. Je nachdem, sollten sich Strategien überlegt werden, um mehr aus sich selbst heraus zu unternehmen und man wieder man selbst sein kann.

Schwierigkeiten

Natürlich ist es nicht einfach plötzlich auf sich zu hören oder man selbst zu sein. Denn wer sein Verhalten perfektionierte, und immer erst im Außen schaute, was „richtig“ oder „angemessen“ ist, dem fällt die Umstellung schwer. Aber das Ziel lautet: sich selbst zu fragen und aus sich selbst heraus zu agieren.

Mein Fazit

Aspergereigenschaften werden unter anderem durch die Kompensationsstrategie Nachahmen und Anpassen kaschiert oder ganz verheimlicht, vor allem von Frauen. Diese ständige Überforderung führt nicht selten zur Unzufriedenheit oder Krankheiten wie Depression. Diese Entwicklung umzukehren bedarf einer ständigen Reflexion, um die Automatismen zu erkennen, zu durchbrechen und stattdessen sich selbst zu entdecken. Dieser Weg ist nicht immer einfach, aber umsetzbar.

Traue dich und bringe dich als vollständigen Menschen zum Vorschein! Du bist es Wert gesehen zu werden!

Eure,

Manon García  😀

 

Das Video zu diesem Beitrag gibt es hier:

 

 

Sep 142016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Was machen Menschen, die sich mit anderen Menschen nicht wohl fühlen, diese meiden, aber mit dem Alleinsein nicht klarkommen? Was ist, wenn diese Menschen jemanden zum Sprechen brauchen, aber keinen finden oder die Nähe nicht aushalten? Wie können diese Menschen sich selbst helfen?

Was ist, wenn das Anderssein ein Nichtverstehen nach sich zieht?

Menschen, die anders sind, werden mitunter nicht verstanden oder verstehen die anderen nicht. Hierbei ist es egal, ob jemand über Relativitätstheorie, Empfindungen, Ängste, Wahrnehmungen oder Gedankenspiele spricht. Wenn also über etwas gesprochen wird, das von anderen nicht verstanden wird. Was passiert, wenn ein Gesprächspartner nicht folgen kann oder will? Meist wird das Thema oder die Problematik abgetan, vom Tisch gewischt. Am besten mit einer negativen Zuweisung wie „Du immer mit …“.

Was bleibt nach so einem Gespräch?

Das Wissen, dass wieder kein Verständnis, keine Möglichkeit sich auszutauschen vorlag und wieder das Gefühl nicht richtig zu sein oder so anderes zu sein, dass adäquate Gesprächspartner fehlen, raubt das Selbstbewusstsein oder macht krank. Das Gefühl, dass es besser ist allein zu sein, ohne die zermürbende Gewissheit, dass es kaum/keine Personen gibt, mit denen man sich wohlfühlen, macht traurig. Oder die schmerzhafte Erfahrung, dass wieder eine Hoffnung zerplatzte, vergrößert die Angst vorm nächsten Versuch.

Was machen mit den Fragen, die einen umtreiben?

Gerade, wenn man anders ist, besteht oftmals der Wunsch nach Einordnung, nach dem Verständnis sich selbst gegenüber, aber auch, sein Umfeld zu verstehen. Es bleibt die Suche nach einer Überschneidung, nach Menschen, die ähnlich sind und ticken, nach tiefgehenden Gesprächen, nach einem Zuhörer, der die Probleme nicht vom Tisch wischt. Nur, weil man anders ist, heißt es ja nicht, dass man keine Menschen braucht. Genau das Gegenteil ist der Fall! Natürlich kann man sich mit dem Sachverhalt abfinden: Ich bin halt anders und deshalb für immer alleine. Aber trotzdem bleibt der menschliche Wunsch bestehen, dass es wenigstens einen Menschen gibt, der einen versteht und mit dem man sich austauschen kann. Auch, und gerade, wenn man sich selbst nicht versteht.

Was bleibt übrig, wenn man nicht ins System passt?

Wer nicht verstanden wird, bekommt dieses von seinen Mitmenschen leider viel zu oft auf negative Weise gespiegelt mit Zuschreibungen, wie „du bist nicht normal“, Anweisungen „reiß dich mal zusammen“ oder „hör endlich auf“. Das kann dazu führen, dass man sich anpasst, und funktioniert, oder aber, man zieht sich zurück. Wobei auch beides sein kann. Manche Menschen passen sich über die Gebühr an und funktionieren dermaßen perfekt, dass sie sich selbst verlieren und irgendwann entscheiden, lieber die Einsamkeit zu wählen. Andere, sind erst einsam und halten diesen Zustand nicht mehr aus, weil er auf Dauer krank macht, und passen sich dann an und funktionieren.

Welcher Weg bleibt, wenn der zur Gesellschaft versperrt ist?

Die Einsamkeit ist also eine (scheinbare) Lösung. Man ist nicht mehr mit Menschen zusammen, die Handlungen oder Äußerungen falsch interpretieren, weil sie sie nicht verstehen. Hinterm Rücken wird nicht mehr ganz so schlimm gelästert, weil man durch den Rückzug nicht mehr so viel Angriffsfläche bietet. Aber, wenn die Einsamkeit nur aus der Notwendigkeit gewählt wurde, weil das Zusammensein mit Menschen noch schlimmer ist, dann ist es eine kaputt machende, traurige Einsamkeit.

Was machen, wenn man die Einsamkeit nicht aushält?

Ein Mensch, der unfreiwillig die Einsamkeit wählt, ist naturgemäß nicht (immer) glücklich. Die Not, nicht anders zu können, frisst einem langsam von innen auf, macht alles kaputt, was lächeln möchte. Es bleibt eine Leere und Traurigkeit, der man immer öfter nicht gewachsen scheint.

Welcher Weg führt heraus aus der Einsamkeit?

Als Erstes ist es wichtig, dass man sich in seiner Einsamkeit so gut wie möglich einrichtet und sich nicht selbst richtet. Sondern sich selbst anzunehmen, wie man ist. Möchte man bestimmte Dinge machen, „die man nicht macht“, dann sollte man auf sich hören und kein (!) schlechtes Gewissen haben. Schauen, was einem hilft, was einem Freude bereitet und dieses dann umsetzen. Warum auch nicht? Geht es im Leben nicht darum, dass wir uns eine Freude bereiten und schauen, dass es uns gut geht?

Als Zweites ist es wichtig, die Hoffnung nicht aufzugeben! Es gibt Menschen, die einen verstehen, egal, wie viele Eigenheiten dagegen sprechen. Es gibt sie. Es gibt Menschen, mit denen ein Austausch möglich ist. Hierfür ist es mitunter notwendig, dass man anderen sagt, wie es einem geht, sich öffnet, auch wenn die Gefahr besteht, dass eine zusätzliche Wunde gerissen wird, wenn man nicht verstanden wird. Aber alte Verletzungen sollten einen nicht daran hindern sein Glück zu finden, Menschen zu finden, mit denen man sich austauschen kann und vor allem, die einen verstehen. Diese gibt es und es lohnt sich, dafür zu kämpfen. Immer und immer wieder!

Fazit:

Ein geordneter Rückzug kann unter Umständen wichtig und notwendig sein. In diesem sollten Sie versuchen sich selbst kennenzulernen und herauszufinden, was sie für sich und was, für andere tun. Bauen Sie sich von innen auf, stärken Sie sich. Wenn nicht Sie, wer dann? Und suchen Sie weiter nach dem Menschen / den Menschen, die Sie verstehen und die für Sie da sind. Es gibt sie. Geben Sie die Hoffnung niemals auf!

In diesem Sinne, eure

Manon García

Aug 282016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Menschen schließen von sich auf andere

Menschen erklären sich ihre Welt, indem sie Verhaltensweisen und Äußerungen interpretieren und von sich auf andere schließen. Sieht eine Person A ein Verhalten oder hört eine Äußerung, überlegt sie, was sie selbst mit dieser hätte bezwecken oder sagen wollen. Im Folgenden wird der Personen B dieselbe Absicht „unterstellt“. Es wird darüber oftmals nicht gesprochen, sondern aufgrund dieser Annahme erfolgt die weitere Kommunikation. Aber, was ist, wenn die Interpretation nicht stimmte? Vielleicht sogar das Gegenteil gemeint war?

Im Beitrag Gedankenspiralen nutzen (1) schrieb ich, wie man sein Gedankenkarussell auflösen kann.

Was nicht funktioniert, wenn Menschen anders sind

Ich gehe jetzt mal von mir aus. Ich bin anders, in so gut wie allen Punkten, sodass Interpretationen bei mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit falsch sind. Das Problem dabei ist, dass man selten davon erfährt. Die Interpretationen, die Annahmen geschehen gedanklich, ohne dass darüber gesprochen wird. Ich erfahre, wenn überhaupt, erst sehr spät von diesen falschen Annahmen.

Interpretationen fließen ungesagt ein

Manchmal, wenn ich Glück habe, dann werden die Interpretationen ausgesprochen. „Du denkst jetzt sicher, dass …“, „Du bist da ja anderer Meinung“. Oftmals stutzte ich dann, weil diese Annahme so selbstverständlich in ein Gespräch eingebaut wird, und auch nicht Gegenstand des Gespräches war. Es war lediglich eine Nebeninformation, die laut ausgesprochen wurde, um dann auf das Eigentliche zu sprechen zu kommen. Hake ich dann nach, weil ich mit der Annahme nicht einverstanden bin, versteht mein Gegenüber meist nicht, was ich sagen möchte, weil sie gedanklich bei dem anderen Punkt ist und die getroffene Annahme über mich nicht zur Diskussion stand.

Falsche Annahmen sind schwer aus der Welt zu schaffen

Spreche ich das dann an, möchten meine Gesprächspartner auch gar nicht länger darüber sprechen, geht es doch um was ganz anderes. Aber, weil die Interpretation mir galt, und ich weiß, dass diese falsch war, weiß ich natürlich auch, dass damit das ganze Gespräch auf einer falschen Grundannahme beruht.

Nun ist es ja kein Problem darauf zu beharren, dass die Annahme falsch war. Entsprechend könnte man sich ein neues Gesprächsthema suchen, weil ja dieses aufgrund der falschen Grundannahme keine Gültigkeit mehr hat. Was aber, wenn die falsche Interpretation aber nicht einfach aus der Welt geschafft werden kann, weil damit weitere falsche Interpretationen zu Tage treten? Wenn dann mit „Wieso, du machst doch X, weil …“ versucht wird die erste falsche Annahme zu begründen, fällt auf, dass man auch jede weitere entkräften muss. Man entdeckt dann, dass das gesamte Denken unter Umständen auf diesen Annahmen beruht, die nicht zutreffen. Zumindest nicht bei mir. Was macht man dann?

Problem bei falschen Interpretationen

Wie geht ein Mensch, der anders ist, mit diesen falschen Interpretationen um? Wie kann dieser Mensch sich in einer Gruppe bewegen, wenn doch vieles falsch verstanden wird? Und es selbst zu Komplikationen führt, wenn man versucht die falschen Annahmen zu entkräften?

Das Problem beim Entkräften der falschen Annahmen, ist ja, dass die Person sich an diesen festhält. Sie stellen eine Art Gerüst und Sicherheit dar, genauso wie das Denken in Kategorien. Versuche ich also die vielen falschen Annahmen zu entkräften, raube ich diesem Menschen seine Sicherheit und seinen Glauben an die Welt. Die Annahmen werden so selbstverständlich angenommen, weil das für viele Menschen das Selbstverständnis des Lebens bedeutet. Das „Problem“ sind Menschen, die anders sind und nicht in dieses System passen.

Entkräftung und Klarstellung sind schwierig

In kleinen Gruppen versuche ich immer wieder auf falsche Annahmen hinzuweisen, wenn ich davon Kenntnis erhalte. Aber selbst dazu habe ich nicht immer Lust oder Kraft. Weil die Gespräche sofort kompliziert und komplex werden oder weil auch mein Gegenüber einfach etwas sagen wollte, ohne groß in die Tiefe zu gehen. Aber das müsste man, wenn wir die Annahmen korrigieren möchten.

Umgang mit falschen Annahmen

Was bleibt mir also? Wie kann ich mich verhalten? Anfangs störten mich diese falschen Annahmen und ich glaubte, ich müsste sagen, wie es wirklich ist. Mittlerweile suche ich mir Menschen, die nicht automatisch von sich auf andere schließen, oder ich lasse diese Annahmen mitunter stehen. Es betrifft mich nicht persönlich. Es ist eine Annahme, die jemand über mich hat, die nicht stimmt. Punkt.

Meine Strategie

Schaffe ich es, so zu denken, komme ich in den Runden mit diesen Menschen besser klar. Ich lasse es an mir abperlen. Ich kann nur für mich sorgen und schauen, dass es mir unter den Umständen so gut wie möglich geht. Auch, versuche ich die Gespräche auf andere Themen zu lenken, bei denen weniger falsche Annahmen zu Grunde liegen. Und ich treffe mich häufiger mit Menschen, bei denen die Unterhaltung für mich angenehmer ist. So finde ich meinen Frieden in einer Welt, in der die anderen Menschen anders sind, als ich.

Hier geht es zum Beitrag Gedankenkarussell nutzen (1).

Eure,

Manon García

Hier geht es zu meinem YouTube Kanal mit Videos zu den Themen Hochbegabung und Hochsensibilität.

 

Aug 202016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Gute-Laune-Menschen

Es gibt (viel zu) viele Menschen, die immer gut drauf sind, immer für andere da sind, sich immer hinten an stellen, immer Verständnis haben oder zeigen, nie nein sagen, immer können …

Diese Menschen mögen alles, sind mit allem einverstanden, sind mit allem zufrieden. Bewundernswert – oder nicht? Diese Menschen werden beneidet. Mensch, schau mal, XY ist immer so gut drauf. Dann wird überlegt, warum diese Person das schafft und man selbst mitunter nicht. Allerdings sollten Sie froh sein, wenn Sie nicht so sind!

Menschen ohne Grenzen

Diese Menschen werden bewundert, aber die Frage ist, ob man diese nicht bemitleiden sollte. Denn diesen Menschen fehlt mitunter etwas gravierendes im Leben: eine Grenze. Eine Grenze, die einem selbst sagt, bis hierhin und nicht weiter, aber auch anderen verdeutlicht, bis hierhin und nicht weiter. Es ist ein Schutz in beide Richtungen, für die Person selbst und für andere, die dann nicht in die Gefahr geraten grenzüberschreitend aufzutreten oder sich zu verhalten.

Fehlende Grenze als Ausrede

Was steckt meistens dahinter, wenn eine Person sich so verhält? Oder anders, was muss diese Person niemals sagen, wenn sie sich so verhält? Genau! Nein.

Diese Person muss nicht nein sagen, nicht sagen, wenn sie etwas nicht will, sie wird andere nicht belasten, weil sie ja mit allem einverstanden ist, es muss keine Extrawurst gekocht werden, … Ein idealer Mensch, den viele gern in ihrer Nähe haben. Aber will man mit so einem Menschen wirklich etwas unternehmen? Ein Mensch, der nicht existiert, sondern immer das toll und richtig findet, was gerade die Person in ihrer Nähe toll und richtig findet. Ist das erstrebenswert?

Schutz vor fehlendem Selbstvertrauen

Es hat natürlich Vorteile! Wenn ich nicht nein sage, keinen Vorschlag ausschlage oder ablehne, dann werden die anderen Menschen auch nicht enttäuscht, traurig, verletzt, … sein, weil sie ja alles bekommen, was sie sich (vermeintlich) wünschen. Denn, wenn man genau hinschaut oder nachfragt, mögen die Menschen es nicht, wenn man ihnen nach dem Mund spricht. Aber das Verhalten der Gute-Laune-Menschen ist oftmals so perfektioniert, dass es sehr authentisch erscheint.

Lob, Anerkennung und Liebe winken

Die Vorteile, sind nicht zu verachten. Wer kein Selbstvertrauen hat, nicht nein sagen kann, der wird gut mit der Gute-Laune-Methode verfahren. Auch wird ihm Freundlichkeit und Liebe geschenkt. So einen Menschen „muss“ man ja lieb haben. Und nicht nur das, man wird lobend erwähnt, andere sollten sich gefälligst an diesen Menschen ein Beispiel nehmen! Man erhält also auf zwei Seiten Lob, Anerkennung und Liebe. Wer sagt da schon freiwillig nein?

Kehrseite der Medaille

Ein Mensch, der immer nur im Außen schaut, was andere wollen, spürt sich selbst nicht mehr (oder unzureichend). Zudem fragt sich dieser Mensch selten/nie, was er sich wünscht, was er liebt, da es nicht gefragt ist. Es geht ja immer um die anderen. Diese Menschen sind deshalb auch meistens viel mit anderen Menschen Zusammen. Wären sie (zu oft) alleine würden sie feststellen, dass sie innerlich hohl sind. Sie wissen mitunter nicht wer sie sind, weil sie sich mit den Wünschen von anderen füllen. Diese Leere hält kein Mensch aus, weshalb die Nähe von anderen Menschen gesucht wird.

Fehlender Umgang mit negativen Gefühlen

Wer andere Menschen immer/meistens glücklich oder zufrieden macht, lernt keinen Umgang mit negativen Gefühlen. Begegnen diese einem Menschen mit schlechter Laune, versuchen sie alles, um diesen Menschen wieder aufzumuntern. Meistens funktioniert das ja auch, aber was, wenn nicht? Dann flüchten diese Menschen, weil sie die Panik überkommt. Sie haben den Umgang mit negativen Gefühlen mitunter nicht gelernt. Nicht bei sich und nicht bei anderen. Sie füllen sich nur mit positiven Gefühlen, zu denen sie anderen verhelfen.

Leere Hülle ohne ein eigenes Ich

Das Schlimmste ist, dass der Gute-Laune-Mensch mitunter nicht weiß, wer er/sie wirklich ist. Der Blick zu sich musste versperrt werden, sonst hätte man nicht so oft die Wünsche der anderen erfüllen oder ihnen zustimmen können. Auch mussten Grenzen ignoriert oder abgetrennt werden, da dieses Verhalten sonst nicht möglich gewesen wäre. Aber ein leerer Menschen ohne Grenzen ist kein Mensch. Nicht wirklich. Äußern tut sich das meistens in Krankheiten oder Schmerzen. Das ist dann das Signal, wo auch ein Gute-Laune-Mensch mal innehalten sollte. (Zum Thema Körpersignale beachten und verstehen habe ich einen Beitrag geschrieben.)

Gute-Laune-Menschen können sich ändern

Jeder Gute-Laune-Mensch kann ein kompletter und authentischer Mensch werden. Hier müssten bestimmte Verhaltensweisen geändert werden. Am besten wäre es, wenn man sich vor jeder Begegnung bewusst macht, wozu man Lust hat oder was man möchte. Da der Gute-Laune-Mensch oftmals automatisch agierte, werden weiterhin Situationen entstehen, in denen sie sich nicht selbst fragen können, was sie denn möchten/wünschen. Das ist nicht schlimm, denn im Nachhinein bestünde genügend Zeit, um die zurückliegenden Situationen Revue passieren zu lassen. Da kann in Ruhe analysiert werden, wo welches Verhalten wofür herhalten musste.

Harter, aber glücklich machender Weg

Aber es funktioniert. Stück für Stück können sich Gute-Laune-Menschen ihr eigenes Leben zurückholen, sich von innen aufbauen und ihren Weg gehen. Das wird nicht immer einfach sein, weil zu diesem Leben Grenzen setzen, einfordern und Nein sagen gehört, aber er ist machbar. Und blicken diese Menschen dann eines Tages zurück, dann werden sie dieses mit stolz geschwellter Brust tun. 🙂

Und sollte auf diesem Weg zu Ihnen gesagt werden, „Du hast dich verändert. Früher warst du immer gut drauf“, dann wissen Sie, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Nehmen Sie es als Kompliment! 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch alles Gute!

Eure,

Manon García

 

Aug 132016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Menschen spiegeln einander

Menschen spiegeln sich im Kontakt. Was bedeutet, dass Gefühle, die ich anderen zuordne, gar nicht zu den anderen Personen gehören müssen. Es können auch meine ausgesendeten Signale sein, die ich dann durch das Spiegeln erst wahrnehme. Es ist also möglich, dass ich, wenn ich mich über andere aufrege, ich mich eigentlich über mich selbst ärgere. Fühle ich Traurigkeit bei jemanden, kann es sein, dass ich selber traurig bin. Möchte ich anderen helfen, kann es sein, dass ich selber Hilfe wünsche. Das bedarf allerdings Menschen, die ausgesendete Signale spiegeln.

Spiegelung fehlt

Aber was passiert, wenn ein Gegenüber nicht spiegeln kann, weil dieser Mensch keine Grenzen hat, sondern alles was dieser Mensch spürt in sich aufsaugt? Dieser Mensch gibt also die ausgesendeten Signale nicht an den Sender zurück, sondern versucht die aufgesogenen Signale für die andere Person zu verarbeiten.

Mit anderen Worten. Ich habe beispielsweise ein Problem und brauche Hilfe. Ich weiß aber nichts davon, sende nun unbewusst meine Signale aus, aber anstatt, dass mein Gegenüber diese spiegelt, und ich mein Problem lösen kann, versucht diese Person meine Probleme für mich zu lösen. Das hört sich im ersten Moment gut an. So muss ich nicht selbst für die Lösung sorgen. Aber ist das in meinem Sinne?

Grenzüberschreitendes Verhalten

Nein! Zum einen, würde ich gern wissen, warum man mir ein Hilfsangebot macht, zum anderen, möchte ich selbst entscheiden, wie ich mit meinem Problem umgehen möchte. Ich möchte als Erwachsene, nicht wie ein Kind behandelt werden, dem man alles abnimmt. Ich bin für mich selbst verantwortlich und möchte das auch sein!

Zudem ist es für Menschen schwierig sich einzuordnen, wenn die Informationen des Spiegelns fehlen. Was machen die Menschen, die plötzlich Signale aussenden, aber keine Antworten erhalten? Aber stattdessen hagelt es Hilfsangebote oder Änderungsvorschläge. Sie bekommen ein falsches Selbstbild. Glauben vielleicht, wenn so viel Hilfe angeboten wird, dass man schwach und hilflos ist.

Gefahr des Ungleichgewichts

Ein Mensch muss sehr stark sein, um zu wissen, wo man steht, wenn die Spiegelung von außen fehlt. Immerhin gehört zu einer Selbsterkenntnis die Selbstwahrnehmung des eigenen Erlebens und die Wahrnehmung durch die Spiegelung von außen. Das zusammen ergibt ein Mix, welches einem verdeutlicht, wo man steht. Fehlt eines, gerät das System ins Wanken.

Auch fehlt, dass man selbst die Chance hat, auf die zurückgesendeten Signale zu reagieren. Es fehlt die Rückspiegelung der ausgesendeten Signale, also fehlt auch, was einem im Inneren beschäftigt. Alles, was nun für die eigene Entwicklung getan wird, ist nun auf einer fehlerhaften Basis entstanden.

Jeder ist für sich selbst verantwortlich

Denken Sie also immer daran, dass Sie andere Menschen aus ihrem Gleichgewicht bringen können, wenn Sie glauben, die Verantwortung für jemanden übernehmen zu müssen. Bleiben Sie bei sich und schauen Sie, sollten Sie so ein Verhalten an den Tag legen, warum Sie (ungefragt) für andere die Verantwortung übernehmen. Ist es gar ein Hilfeschrei Ihres Inneren, weil es einfordert, dass Sie die Verantwortung lieber für sich übernehmen sollten?

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Tag!

Eure,

Manon García

 

 

 

Aug 042016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Videovorstellung: Manon García

Mit diesem Video stelle ich mich und meine Arbeit vor. Auch, warum ich tue, was ich tue. Es zeigt euch die Frau, die euch in vielen Videos beglücken wird. Sei es, indem ich meine Ratgeber vorstelle oder aber verschiedene Themen und Fragestellungen aufgreife.

Mein Video mit meiner Vorstellung. Ich über mich. 🙂 (direkt auf YouTube ansehen) 

Mein YouTube-Kanal

Auf meinem YouTube-Kanal kannst du weitere Videos von mir sehen. Ich spreche über meine Ratgeber, meine erfolgreiche Crowdfunding-Aktion sowie über verschiedene Themen, rund um die Themen Hochbegabung, Hochsensibilität sowie Zwischenmenschliches und Kommunikation.

Schaue auf meinem YouTube-Kanal vorbei und abonniert diesen, damit du immer informiert bist, wenn es neue Videos gibt.

Ebenso freue ich mich, wenn du mir mitteilst, welches Thema oder welche Fragestellung dich interessieren würde.

Bis gleich auf meinem YouTube-Kanal! 😀

Deine

Manon García

 

Mrz 092016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Am Montag, den 29. Februar 2016 habe ich den ersten Teil zu diesem Thema veröffentlicht, der unter folgendem Link nachgelesen werden kann:

Der eigene Weg: Emotionen verstehen (1)

Darin ging es um den Blick zu sich. Dieser ist der Schwerste überhaupt, viele haben Angst davor und wehren sich mit Händen und Füßen. Wer es schafft, zu sich zu schauen, und vor allem, zu lernen, was sich Wertvolles in einem versteckt, der ist froh, wenn er weiß, wie er an sich arbeiten kann. Im ersten Teil ging es darum, wie wichtig es sein kann, seine Emotionen zu verstehen, weil sich dahinter vieles von einem Selbst versteckt, was endlich an die Oberfläche möchte.

Vernachlässigung unseres Körpers

In diesem zweiten Teil geht es darum, was uns die Körpersignale sagen möchten. Unser Körper ist in unserem Ansehen meist ganz unten angesiedelt. Viel wichtiger ist das Funktionieren oder das Anpassen. Mit großen Abstand folgt abgeschlagen unser Körper. Dabei kann ein Mensch nur dann zufrieden sein und in sich ruhen, wenn der Körper voll akzeptiert und geachtet wird.

Körpersignale richtig deuten

Unser Körper spricht mit uns, ist uns wohlgesonnen, auch, wenn er jahrelang oder jahrzehntelang vernachlässigt wurde. Jede Erkältung, jeder Kopf- oder Rückenschmerz, deutet auf einen seelischen Schmerz, den es zu verstehen gilt. Denn immerhin ist das nicht der Schmerz irgendeiner wildfremden Person, nein, es ist Ihr Schmerz. Es geht um Sie!

Es gibt einige Bücher, die sich mit diesem Thema beschäftigen und die Ihnen bei der Deutung der verschiedenen Symptome helfen. Denn oftmals ist die Ursache nicht einfach enträtselt, sondern ist gut versteckt. Hier können Bücher, wie die von Rüdiger Dalhlke – Krankheit als Symbol*,  helfen. Dieses Lexikon gibt zum Beispiel Hinweise in welche Richtung geschaut werden kann, um sich und seinem Körper zu helfen. Denn die Krankheiten sind ein Schrei, ein Hilfeschrei, und wie schön wäre es, wenn Sie keine Krankheiten mehr bräuchten, um auf sich aufzupassen und für sich zu sorgen?

Sich selbst akzeptieren

Probieren Sie es aus, hinterfragen Sie, was sich hinter Ihren Krankheiten versteckt und befreien Sie das, was Sie bis dato immer verdrängten. Es will endlich dazugehören und nicht mehr verschwiegen werden. Glücklich kann nur sein, wer sich akzeptiert. Mit allem, was dazu gehört. Seien Sie mutig, es lohnt sich.

In den nächsten Beiträgen geht es darum, was Ihnen Ihre Träume verraten und wie Sie sich selbst der Coach sein können.

Ich freue mich über Rückmeldungen und Kommentare.

Eure,

Manon García

 

* Dieser Link führt zu Amazon und beherbergt einen Partnercode. Wenn also über diesen Link jemand etwas einkauft, erhalte ich ein paar Cent.

Feb 202016
 
Manon Garcia - Autorin und Coach für Hochbegabung und Hochsensibilität. Ratgeber: "Hochbegabung bei Erwachsenen" und "Hochbegabung leben". Expertin für Hochbegabung.

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Bei dem alljährlichen Blogwichteln vom Texttreff.de wurde mir der Blog von Petra A. Bauer zugelost. Sie schreibt über alles zum Garten in ihrem Gartenblog.

Zweifel kamen auf, als ich las, welches Thema ich dieses Jahr gezogen hatte. Als ich anfing mir Gedanken zu machen, was Pflanzen mit Hochsensibilität oder Hochbegabung zu tun hätten, oder welche Gemeinsamkeiten es gäbe, viel mir etwas lustig ein.

Wen interessiert, wie Pflanzen mit hochsensiblen Hochbegabten können oder warum bei bestimmten Menschen die Pflanzen immer eingehen, der folge diesem Link: www.bauerngartenfee.de  🙂

Natürlich könnt ihr auf dem Blog auch verweilen und euch die Beiträge von Petra A. Bauer durchlesen.

Viel Spaß beim Lesen!

Manon García

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